REGELWERK
Damit alle Spieler ein faires und hochwertiges RP-Erlebnis haben, bitten wir euch, die folgenden Regeln sorgfältig zu lesen und zu verstehen. Unwissenheit schützt nicht vor Strafe.
Das Millionenstadt-Prinzip
Dieses Prinzip bildet das Rückgrat unserer Immersion. Es ist die fundamentale Philosophie, die hinter allen anderen Regeln steht.
Das Millionenstadt-Prinzip definiert unsere Spielwelt als eine lebendige, atmende Metropole, in der theoretisch Millionen von NPCs ihren Alltag bestreiten. Jede Handlung eines Spielers muss in diesem Kontext stattfinden. Eine Tat, die in einer echten Großstadt sofortiges Aufsehen, Polizeieinsätze oder zivile Reaktionen auslösen würde, muss auch auf REDEMPTION-V mit höchster Vorsicht und logischem Verstand ausgespielt werden. Wer die Stadt als leere Kulisse behandelt, bricht die Immersion für alle Beteiligten.
Öffentliches Auftreten und Bewaffnung: In einer Millionenstadt läuft niemand mit offen gezogener Waffe oder in voller Militärausrüstung zum Supermarkt. Ein solches Verhalten würde panische Notrufe und einen Großeinsatz des PDs nach sich ziehen. Schusswaffen müssen verdeckt getragen werden und dürfen nur in absoluten Extremsituationen präsentiert werden.
Kriminalität im Schatten der Metropole: Illegale Handlungen wie Raubüberfälle oder Geiselnahmen sollten in diskreten, taktisch klugen Szenarien stattfinden. Wer eine Straftat direkt vor den Augen potenzieller Hunderte von NPC-Passanten an der Hauptstraße begeht, handelt unrealistisch. Das Ziel ist 'Smart Crime' statt 'Public Chaos'.
Fluchtreflex und Tatortverhalten: Nach einem Schusswechsel oder einem Überfall würde ein realistischer Täter die Flucht ergreifen, bevor die Behörden eintreffen. Minutenlanges Verweilen am Tatort, nur um mühsam Items zu looten, widerspricht dem Selbsterhaltungstrieb in einer gut bewachten Großstadt.
Zivile Ordnung und Fahrverhalten: Sinnloses Rasen, permanentes Driften oder Burnouts in der Innenstadt ohne triftigen Rollenspiel-Grund zerstören das Bild einer zivilisierten Gesellschaft. Dein Charakter sollte den Wunsch haben, nicht unnötig die Aufmerksamkeit der Behörden auf sich zu ziehen.
Maskierung und soziale Akzeptanz: Das dauerhafte Tragen von Vollmaskierungen (bedeckt das komplette Gesicht außer die Augen) im Alltag ist nicht akzeptabel. In einer Metropole führt eine vollmaskierte Person in einer Bank oder einem Geschäft sofort zu Alarmierungen und Polizeieinsätzen. Vollmaskierungen sind Werkzeuge für spezifische kriminelle Taten und kein modisches Accessoire für den Smalltalk an öffentlichen Orten.
Wichtige Hinweise
Diese Punkte sind essentiell für jeden Spieler auf REDEMPTION-V. Bitte lese sie aufmerksam durch, bevor du den Server betrittst.
REDEMPTION-V ist ein Midcore Roleplay Server. Das bedeutet, dass jeder Spieler verpflichtet ist, Rollenspiel ernsthaft und glaubwürdig umzusetzen, ohne dabei den Spielspaß aus den Augen zu verlieren. Midcore RP bedeutet einen ausgewogenen Mix zwischen Realismus und Unterhaltung.
Permanente Aufnahme ist nicht verpflichtend, allerdings werden Supportfälle nur dann bearbeitet, wenn der Fall eindeutig nachweisbar ist oder ein entsprechender Videoclip vorgelegt wird. Dies gilt ebenso für Rückerstattungen und Beschwerde-Tickets. Eine Aufnahme schützt dich und das Team vor unnötigen Diskussionen, Zeitverlust und Missverständnissen.
Das Hausrecht liegt ausschließlich bei der Projektleitung und dem Team von REDEMPTION-V. Das Projekt behält sich zu jedem Zeitpunkt das uneingeschränkte Hausrecht vor. Die Interpretation und Durchsetzung des Regelwerks liegt permanent beim Team. Alle Entscheidungen des Highteams sind endgültig und können nicht angefochten werden.
Die Beweispflicht liegt beim Spieler. Kommt es zu Unstimmigkeiten, Supportfällen oder Sanktionen, liegt die Last der Beweisführung immer beim Spieler. Es wird grundsätzlich von der Richtigkeit der teamseitigen Wahrnehmung oder vorliegender Beweise ausgegangen, bis du durch eindeutiges Gegenbeweis-Material wie lückenloser Videoaufnahmen das Gegenteil belegen kannst.
Änderungsvorbehalt: REDEMPTION-V behält sich das Recht vor, das Regelwerk jederzeit ohne Angabe von Gründen zu ändern oder zu ergänzen. Das Team kann Spielerprofile, Besitztümer oder Zugänge permanent oder temporär sperren, wenn dies dem Schutz des Spielklimas dient. In Härtefällen können Entscheidungen situationsbedingt getroffen werden, auch wenn diese nicht explizit im Regelwerk schriftlich fixiert sind.
Dein Charakter sollte eine eigene Geschichte haben, kreativ gestaltet sein und durch einen passenden Namen sowie ein stimmiges Aussehen erkennbar werden. Sollte dein Charakter nicht unseren Standards entsprechen, erhältst du die Möglichkeit, ihn erneut neu zu erstellen. Wichtig: Das Ausspielen von psychischen oder schweren körperlichen Krankheiten ist nicht gestattet. Solltest du selbst von solchen Herausforderungen betroffen sein, sprich bitte vorher mit dem Team, damit wir eine passende Lösung finden können.
Mit dem Betreten des Servers erklärst du dich damit einverstanden, dass deine Stimme beispielsweise für Supportfälle aufgenommen und gespeichert werden kann. Ebenso können dein Charakter und deine Aktionen auf Medienprojekten des Serverteams wie Videos, Screenshots oder Streams erscheinen. Dies dient der Dokumentation und der Außendarstellung von REDEMPTION-V.
Wir erwarten von jedem Spieler ein gewisses Maß an emotionaler und geistiger Reife. Das bedeutet konkret: fair bleiben, respektvoll miteinander umgehen und bewusst spielen, denn jede Handlung in der Spielwelt kann Konsequenzen nach sich ziehen. Unreifes Verhalten, Provokationen oder das mutwillige Stören anderer Spieler wird nicht toleriert und führt zu Sanktionen.
Grundregeln
Auf REDEMPTION-V soll für jeden Spieler spaßiges und genießbares Rollenspiel möglich sein. Das Regelwerk schützt dich vor Störungen und unfairen Spielhandlungen.
Der Zweck unseres Regelwerks ist es, ein faires und hochwertiges Rollenspiel für alle Spieler zu schaffen. Während wir Freiräume bieten, wenn diese dem Rollenspiel zugute kommen, gibt es fest definierte Verbote, die unter keinen Umständen ignoriert werden dürfen. Das Regelwerk ist kein Instrument, um Lücken auszunutzen oder mit Wortklauberei zu argumentieren – daher bitten wir um ehrliche und konstruktive Einhaltung.
Die Serversprache ist Deutsch. Um auf REDEMPTION-V spielen zu können, musst du Deutsch sprechen können. Dies ermöglicht qualitatives Rollenspiel und vereinfachte Kommunikation mit dem gesamten Team.
Gegenseitiger Respekt ist die Grundlage unserer Community. Behandle andere Spieler so, wie du selbst behandelt werden möchtest. Wir akzeptieren keine Unmenschlichkeit oder Respektlosigkeit. Im Rollenspiel sind Beleidigungen durchaus erlaubt, müssen aber qualitativ hochwertig und konsistent zum Charakter sein. Jedoch sind harte Beleidigungen, Rassismus und Diskriminierung jeglicher Art absolut nicht toleriert.
Minderwertiges Rollenspiel und Trolling werden auf unserem Server nicht geduldet. Deathmatch ist keine Form von Rollenspiel. Alle Handlungen, besonders Gewalt, müssen sich organisch aus hochwertigem Rollenspiel entwickeln und durch vorherige Szenen begründet sein.
Gambo beschreibt Verhalten, das ausschließlich auf Krawall, Streit oder Provokation ausgelegt ist. Dies wird konsequent bestraft. Dies gilt ebenso für minderwertiges Rollenspiel, das ähnliche Zwecke wie Gambo verfolgt und nur der Störung des Servers dient.
Wir setzen geistige und emotionale Reife von allen Spielern voraus. Das bedeutet, dass du in der Lage sein musst, dich realistisch zu verhalten, Kritik zu akzeptieren und dich angemessen auszudrücken. Die Eigenverantwortung für dein Verhalten ist von großer Bedeutung.
Neulinge erhalten auf unserem Server automatischen Schutzstatus. Dies bedeutet konkret, dass Neulinge nicht überfallen werden dürfen, nicht als Geisel genommen werden dürfen, nicht in kriminelle Aktivitäten verwickelt werden dürfen und auch keine Waffen benutzen sollten.
Dein Rollenspiel-Name muss erfunden und realistisch sein. Nicht erlaubt sind Namen, die beleidigend, provokativ oder diskriminierend wirken. Ebenso nicht erlaubt sind Namen, die eine zu große Ähnlichkeit mit bekannten fiktiven Charakteren oder echten Personen aufweisen.
Jede Form von Modding oder Hacking, die dir einen spielerischen Vorteil verschafft, ist streng verboten. Dies umfasst Botting, simulierte Tasteneingaben und ähnliche Automatisierungen. Die Nutzung sogenannter Gambo-Settings wie beispielsweise KillFX, BloodFX, Tracer, NoBush, NoSky oder NoCarWindows ist untersagt. Außerdem sollte ein funktionierender Tag und Nachtzyklus vorhanden sein. Custom-Crosshairs und grafische Shader sind hingegen erlaubt.
Abwerben von Spielern auf andere Server oder die Nutzung externer Anwendungen ist verboten, ausgenommen sind Programme, die zum Spielen notwendig sind, wie beispielsweise unser Discord-Server.
Solltest du einen Bug entdecken, bist du verpflichtet, diesen dem Team zu melden. Das böswillige Ausnutzen von Bugs führt zu einer permanenten Sperre deines Accounts ohne Möglichkeit auf einen Appeal.
Voicechanger und Soundboards sind verboten. In besonderen Ausnahmefällen können sie jedoch vorab administrativ beantragt und nach Genehmigung verwendet werden.
Serverneustarts lösen keine aktive Situation auf. Wichtig ist dabei: In den 30 Minuten vor einem geplanten Neustart dürfen keine neuen illegalen oder zeitaufwendigen Aktivitäten begonnen werden. Nach einem Server-Neustart müssen alle Personen, die an einer aktiven Situation beteiligt waren, spätestens innerhalb von 15 Minuten wieder In-Character erscheinen und die Situation fortsetzen. Sollte dies aus technischen oder anderen nachvollziehbaren Gründen nicht möglich sein, ist dies unverzüglich im Support zu melden und mit dem Team abzuklären.
Bei der Besitzübergabe von Gegenständen gibt es folgende Regeln: Normal käufliche Fahrzeuge dürfen frei weitergegeben werden, während Coinshop-Fahrzeuge nur getauscht, aber nicht verschenkt werden dürfen. Andere Gegenstände, die einen starken Rollenspiel-Hintergrund haben, dürfen auch ohne Gegenleistung übergeben werden.
Aufnahmen im Rollenspiel sind nur erlaubt, wenn es system- oder spielbedingt eine Aufnahmeeinrichtung gibt. Dies könnte beispielsweise eine Helicam, ein Speed-Radar, ein Verhörraum oder verdeckte Ermittler sein.
Das Belügen des Supportteams ist streng verboten. Dies beinhaltet auch das Verschweigen wichtiger Informationen, die für eine faire Entscheidung notwendig sind.
Teamentscheidungen sind endgültig im Support. Solltest du eine Entscheidung anzweifeln, wende dich direkt an die Teamverwaltung. Das Team kann Anfragen ablehnen, wenn der Spieler respektlos, provokativ, unnötig, diskussionsfreudig oder undankbar erscheint.
Es wird nur bestraft, wenn tatsächlich gegen eine Regel verstoßen wurde. Bei der Festlegung einer Teamstrafe wird jeder Fall einzeln geprüft. Dabei berücksichtigt das Team unter anderem, wie hoch der entstandene Schaden für andere Spieler war, ob der Regelverstoß öffentlich oder privat begangen wurde, ob gegen ein absolutes Verbot oder eine allgemeine Regel verstoßen wurde und wie schwer der Verstoß insgesamt wiegt.
Die Discord-Server von Fraktionen sind ein integraler Teil des Spielgeschehens und der Fraktionsorganisation. Das Highteam und die Fraktionsverwaltung im Hauptserver müssen automatisch Admin-Rechte im Fraktions-Discord erhalten und die erste Position in der Hierarchie inne haben.
Jede Fraktion darf maximal zwei Fraktionssprecher benennen. Diese sind berechtigt, bei Problemen den Support aufzusuchen und die Anliegen sowie Interessen ihrer Fraktion gegenüber dem Team zu vertreten.
Situationen können vom Team nur aufgelöst werden, wenn ein schwerwiegender Regelbruch mit enormem finanziellem oder spielerischem Vorteil vorliegt. Diese Entscheidung muss nachvollziehbar und begründet sein. Nur die geschädigte Fraktion oder der geschädigte Spieler erhält eine Erstattung.
Spielregeln
Die Spielregeln beschreiben alle Verhaltensweisen und Handlungen, die im Rollenspiel beachtet werden müssen. Sie bilden die Grundlage für faires und hochwertiges Spiel.
Random Deathmatch (RDM) bedeutet das grundlose Verletzen oder Töten von anderen Spielern. Dies ist nicht erlaubt. Es wird ein nachvollziehbarer und glaubwürdiger Grund benötigt, wobei das Töten eines Spielers stets das letzte Mittel darstellen muss. Wenn eine Bedingung gestellt wurde wie beispielsweise 'Bleib stehen oder wir schießen', muss der anderen Person auch die reale Chance gegeben werden, diese Bedingung zu erfüllen. Spieler dürfen nicht getötet werden, wenn sie eine erniedrigende Handlung verweigern. Das Töten von Spielern, um diese vor Haftstrafen zu retten, ist nicht erlaubt.
Ein Gefecht bleibt solange aktiv, bis die Kampfsituation vorüber ist, weil die gegnerische Partei abzieht oder kampfunfähig ist, oder bis insgesamt 30 Minuten zwischen den Parteien keine Konfrontation mehr stattfand.
Zur Eröffnung eines Feuergefechts ist ein Schusscall notwendig. Der Schusscall gilt jedoch nur für Leute, die an der Situation direkt beteiligt sind. Ein einzelner Schusscall erlaubt es nicht, eine Fraktion für vogelfrei zu erklären und über die ganze Karte zu jagen und zu töten. Der Schusscall muss verständlich sein, sodass deutlich wird, dass ein Feuergefecht eröffnet werden soll. Es müssen mindestens fünf Sekunden Reaktionszeit eingeräumt werden, diese verfällt aber, wenn sich die Gegenpartei aggressiv verhält. Ein Schusscall ist sofort zu eröffnen. Gründe, welche einen Schusscall rechtfertigen könnten, dürfen nicht ignoriert werden.
Ergibt sich ein Spieler, so darf dieser nicht mehr am gleichen Gefecht teilnehmen. Für die gleiche Situation darf nur ein Schusscall ausgesprochen werden.
Ein Reifenschusscall erlaubt das Schießen auf Reifen und dient dem Stopp von flüchtenden Fahrzeugen. Gegen einen Reifenschusscall darf man sich gewalttätig verteidigen, woraufhin ein vollwertiges Schussgefecht entsteht. Nur Staatsfraktionen dürfen Reifenschusscalls aussprechen. Diese dürfen nur ausgesprochen werden, wenn realistische Bemühungen mit Straßensperren oder Nagelbändern unternommen wurden und die Fahrzeuginsassen eines Verbrechens verdächtigt sind.
Sollten zwei Fraktionen in ein Schussgefecht geraten, muss lediglich ein Schusscall ausgesprochen werden. Weitere Schusscalls sind nicht notwendig.
Das Ausbrechen aus oder Einbrechen in das Staatsgefängnis darf von Staatsfraktionen auch ohne Schusscall abgewehrt werden.
Es gibt Situationen, in denen kein Schusscall notwendig ist. Diese umfassen: Lebensgefahr und Selbstverteidigung, enorme Provokation oder Beleidigung, das Benutzen von Nahkampfwaffen, das Stürmen von Laden oder Bankräuben, der Schutz des eigenen Eigentums, extremes Fehlverhalten einer Person in Gefangenschaft, das Fliegen eines Bürgers über einer Sperrzone als Staatsbeamter, das Betreten des Anwesens durch Unbefugte als Bad-Fraktion, das Benutzen des Tasers, oder ungebetene Gäste in der eigenen Wohnung.
Nur Bad-Fraktionen dürfen Rachesträngen nachgehen. Rachestränge dürfen nicht aufgehoben werden und müssen bis zum Ende des nächsten Tages vollzogen sein. Rachestränge gegen Fraktionen müssen auf Fraktionsangelegenheiten gestützt sein. Beispielsweise erlaubt die Beleidigung eines einzelnen Polizisten keinen Rachestrang gegen das Police Department und auch keinen Baseraid. Der Grund für den Rache-Strang muss mit einem Clip festgehalten und auf Anfrage dem Team vorgezeigt werden. Dieser Clip muss innerhalb von drei Tagen nach dem Vorfall nachgewiesen werden. Nach Ablauf der Frist gilt der Strang als beendet.
Die New Life Rule besagt, dass du durch den Tod Informationen vergisst, die im Zusammenhang mit deinem Tod stehen. Dies zieht eine klare Linie im Rollenspiel. Ausgenommen davon sind übergeordnete Informationen wie deine eigene Persönlichkeit, Freundschaften und Verträge. Nach dem Tod darfst du nicht zum Todesort zurückkehren, wenn die dortige Situation noch läuft. Du darfst die Informationen nicht an andere weitergeben. Überlebende Verbündete dürfen dich nach dem Tod von den Umständen in Kenntnis setzen, danach darf die Information wieder genutzt werden.
Du kannst dich an derselben Situation nur mit einem Leben beteiligen. Nach dem Tod darfst du dich nicht erneut beteiligen, bis die Situation abgeschlossen ist. Nach einer Wiederbelebung durch Mediziner darfst du dich nicht noch einmal an der Kampfhandlung beteiligen. Bei Debriefs gelten keine NLR-Regeln.
Fear RP beschreibt eine angemessene Reaktion wenn dein eigenes Leben bedroht wird. Du musst dich verhalten, als wäre dein höchstes Ziel, dein eigenes Leben zu schützen. Wenn du aktiv von einer Waffe bedroht wirst, die in deine Richtung gerichtet ist, stehst du stets unter Fear RP. Dies gilt nicht, wenn deine Gruppe offensichtlich besser ausgestattet ist. Fear RP gilt auch in einem Fahrzeug, wenn man nicht sofort flüchten kann. Du musst mit dem Aggressor kooperieren, wobei Hinhalte-Taktiken erlaubt sind, wenn sie etwas bringen. Du kannst nicht dazu gezwungen werden, Staatsgeheimnisse oder andere vertrauliche Informationen preiszugeben oder vergleichbare Handlungen gegen deinen Willen auszuführen.
Vehicle Deathmatch bedeutet das Benutzen eines Fahrzeugs als Waffe. Dies ist verboten. Das absichtliche, unrealistische Rammen anderer Fahrzeuge ist nicht erlaubt. Bei Verfolgungsjagden muss auf das Pit-Manöver oder einen Reifen-Call zurückgegriffen werden. Energisches Rammen, um das Fahrzeug zu zerstören oder zum Feststecken zu bringen, ist nicht gestattet.
Fail-RP beschreibt unrealistisches Verhalten im Rollenspiel. Du musst dich grundsätzlich so verhalten, dass das Rollenspiel realistisch bleibt. Dies umfasst: das Ignorieren von Medizinern nach einer Wiederbelebung, das Reden mit Leichen, das Verweigern eines Ausweises trotz Durchsuchung, sämtliche Out-of-Character-Handlungen, das Benutzen von Emotes in einem Schussgefecht, das Zerstören von Waffen in aktiven Situationen, das Ausgeben als andere Fraktion ohne verdeckter Ermittler zu sein, Neueinsteigen trotz anwesender Mediziner, oder grundlose Durchsuchungen.
Als Drittpartei darfst du dich nicht in aktive Konfliktsituationen zwischen zwei offiziellen Fraktionen einmischen. Dies umfasst alle Handlungen, die einen Vorteil verschaffen könnten. Selbstverteidigung zählt nie als Drittpartei. Das Verteidigen von Freunden ist erlaubt, wenn du zu Beginn der Situation anwesend warst und sofort handeln kannst. Bad-Fraktionen dürfen während eines Schussgefechts keine Polizei hinzurufen.
Scamming beschreibt betrügerisches Verhalten. Das Übergeben von Gegenständen oder Fahrzeugen beim Server-Quit ist verboten. Das Betrügen bei der Schlüsselübergabe ist verboten. Das Betrügen bei Geldübergaben in sämtlichen Situationen ist verboten.
Rollenspiel-Flucht bedeutet das Verlassen des Rollenspiels, um einer Situation zu entgehen. Dies ist verboten. Bei nachvollziehbaren höheren Gründen wie echter Notfall kann das Rollenspiel unterbrochen werden, jedoch nicht bei voraussehbaren Gründen wie Schlafenszeit. Dies umfasst das Verlassen des Servers um den Tod zu vermeiden, das Hinauszögern von Gerichtsprozessen, das einseitige Beenden einer Situation mit Regelhinweis, oder das Fliehen in Dimensionen oder Monumente.
Zur Vertuschung dürfen Waffen und illegale Gegenstände erst 20 Minuten nach einer kriminellen Aktion, einem Gefecht oder einer aktiven Situation an unerreichbare Orte gebracht werden. Innerhalb dieser Zeitspanne darf auch die Kleidung nicht gewechselt werden.
Baiting beschreibt das gezielte Provozieren von Auseinandersetzungen. Cop-Baiting ist das Provozieren von Staatsfraktionen durch das offene Herumtragen von Waffen, Rammen, provokative Fahrweise oder unverhältnismäßige Reaktionen. Fraktions-Baiting ist das Provozieren von Bad-Fraktionen durch Campen an Fraktionsanwesen oder unnötige Beleidigungen. Dispatch-Baiting ist das Locken von Personen mit Notrufen oder Jobs in eine Falle. Baiting ist verboten.
Meta-Gaming ist das Verwenden von Informationen, die dein Charakter im Rollenspiel nicht kennen kann. Informationen, die außerhalb des Spiels, zum Beispiel über Discord, Streams oder Chats, erhalten wurden, dürfen nicht im Rollenspiel genutzt oder zwischen Charakteren weitergegeben werden.
Multi-Charakter: Das gleichzeitige Ausspielen mehrerer eigener Charaktere ist verboten.
Power-RP fällt jede Art von Rollenspiel, welche nur einen Ausgang lässt oder andere benachteiligt. Dies umfasst auch Verhalten, das im Rollenspiel nachvollziehbar ist, durch Spielmechaniken aber nicht erzwungen werden kann.
Erotisches Rollenspiel ist in jeglicher Form verboten.
Leichenschändung ist nur mit nachvollziehbarem Rollenspiel-Hintergrund gestattet. Leichen dürfen nur zur Ehrung an unerreichbare Orte gebracht werden. Das Bespucken, Beleidigen oder ähnliche Handlungen mit Leichen sind grundsätzlich verboten.
Drive-by bezeichnet das Schießen aus einem Fahrzeug. Das Schießen auf Fußgänger aus einem fahrenden Fahrzeug ist grundsätzlich verboten. Auf andere Fahrzeuge darf nur geschossen werden, wenn die Situation dies rechtfertigt. Diese Regel gilt nicht für Helikopter oder Flugzeuge. Ein Drive-by ist ausschließlich als Beifahrer aus einem fahrenden Fahrzeug erlaubt. Als Fahrer darfst du nur schießen, wenn das Fahrzeug vollständig zum Stillstand gekommen ist. Wirst du aus einem anderen Fahrzeug beschossen, darfst du dich im Rahmen dieser Regel per Drive-by verteidigen.
Taserbattle beschreibt das Nutzen des Tasers in aktivem Schussgefecht. Dies ist verboten.
Fesselung darf nur angelegt werden, wenn die Person sich ergibt, unter Fear RP steht, ohnmächtig ist oder bewusstlos auf dem Boden liegt. Außerdem dürfen die Fesseln nur von hinten angelegt werden.
Trolling ist das aktive Stören des Rollenspiels durch Unruhestiftung und ist verboten.
Monumente dürfen mit Gewalt eingenommen und verteidigt werden ohne Gefechts oder Überfallregeln. Es darf ohne Call geschossen werden. Kein Wiederbeleben ist in der Nähe erlaubt. Personen dürfen ausgeraubt werden. Erhobene Hände dürfen ignoriert werden. Jeder in der Nähe ist automatisch Gefechtsteilnehmer. Staatsfraktionen sind ausgeschlossen.
Safe Zones sind geschützte Bereiche. Sämtliche illegale Aktivitäten sind verboten. Man darf nicht in Safe Zones flüchten wenn man in einer aktiven Situation beteiligt ist. Safezone-Camping ist verboten. Das Tragen von Maskierungen ist verboten.
Aktivitäten & Straftaten
Diese Regeln regeln alle Aktivitäten von Zivilisten und Bad-Fraktionen. Sie beschreiben legale und illegale Handlungen sowie deren Grenzen.
Zivilisten dürfen mit maximal 4 Personen gleichzeitig miteinander agieren. Bei gemeinsamen Handlungen müssen die Zivilisten als eine erkennbare Gruppe zusammenwirken. Es gilt ein Limit von einem Helikopter pro Gruppierung während einer aktiven Situation.
Zivilisten dürfen auf Grundstücke oder in Gebäude einbrechen, was nicht als Baseraid gilt und daher nicht genehmigt werden muss. Während eines Einbruchs dürfen keine Waffen getragen oder im Inventar mitgeführt werden. Sollte man während des Einbruchs erwischt werden, muss man sich ergeben. Ein Einbruch darf von maximal 4 Personen durchgeführt werden.
Auftragstötungen müssen administrativ vom Team genehmigt werden. Ohne explizite Genehmigung sind folgende Aufträge erlaubt: Entführungen und Geiselnahmen, Informationsbeschaffung, Befreiungen von gefangenen Personen, und Einbrüche in Gebäude oder auf Grundstücke.
Bei einem Überfall dürfen Bargeld und Gegenstände aus dem Inventar nur abgenommen werden, wenn dafür ein nachvollziehbarer und rollenspielgerechter Grund vorliegt. Aussagen wie 'Ich brauche kurz Geld', 'Ich brauche eine Waffe' oder eine einfache Beleidigung stellen keinen triftigen Grund dar. Staatsfraktionen, wie das MD oder das PD, dürfen im Rahmen eines Überfalls nicht ausgenommen werden.
Das Klauen von Fahrzeugen ist erlaubt, bei Fahrzeugen ist jedoch ein nachvollziehbarer Rollenspiel-Hintergrund notwendig. Fahrzeuge von Medizinern dürfen nie geklaut werden. Geklaute Autos dürfen nicht beim Mechaniker getuned oder modifiziert werden. Zwischen einem Autodiebstahl und dem nächsten muss ein Mindestabstand von 30 Minuten vergangen sein. Das Herausnehmen von Items aus Kofferräumen ist verboten.
Nach jeder durchgeführten Geiselnahme gilt für die beteiligte Fraktion oder Crew ein Cooldown von 3 Stunden bis zur nächsten Geiselnahme. Geiselnahmen in öffentlichen Geschäften wie Kleiderläden sind komplett verboten. Geiseln dürfen ausschließlich mit nachvollziehbarem Rollenspiel-Hintergrund genommen werden und müssen einen klaren, erkennbaren Zweck erfüllen. Fake-Geiseln, beispielsweise Personen aus der eigenen Fraktion oder gekaufte Geiseln, sind verboten.
Freiwillige Geiseln oder vorgetäuschte Geiselnahmen sind verboten. Verhandlungen und Rettungsbemühungen müssen ernsthaft und realistisch geführt werden. Geforderte Gegenstände oder Geldbeträge sind verpflichtend herauszugeben, aber mit einem kleinen Spielraum zu sehen, sofern sie im Rahmen der festgelegten Forderungsrichtlinien liegen.
Geiselnahmen dürfen nur an stationären, unauffälligen und nicht belebten Orten stattfinden, beispielsweise in Seitengassen. Das sinnlose Umherfahren mit einer Geisel durch die Stadt ist untersagt. Auf dem Gelände von Staatsfraktionen darf keine Geiselnahme begonnen werden, ausgenommen ist der Ausbruch aus der Haft.
Es dürfen maximal 5 Geiseln gleichzeitig genommen werden. Eine Geiselnahme darf nur mit Gewalt beendet werden, wenn sämtliche Verhandlungen gescheitert sind. Der Verhandlungsführer hat das Recht auf direkte und ungestörte Kommunikation. Es ist verboten, eine Verhandlung absichtlich zu sabotieren, damit diese scheitert und man eine Geisel töten kann.
Bei Forderungen während einer Geiselnahme gelten folgende Limits: 10.000 Dollar pro Geisel, eine Schusswaffe pro drei Geiseln, keine MK2-Waffen, Waffen ohne Aufsätze, sonstige Rollenspiel-Forderungen wie freier Abzug oder Fluchtauto. Das Fordern von Dienstausweisen ist verboten.
Geiseln darf ausschließlich das Handy und das Funkgerät abgenommen werden. Waffen von Geiseln müssen weggeschmissen werden und dürfen nicht zum eigenen Besitz hinzugefügt werden. Geiseln müssen die Chance auf Verpflegung erhalten, wobei die Herkunft der Verpflegung irrelevant ist, aber kein Teil der Forderung sein darf. Geiseln müssen während ihrer Gefangenschaft menschlich behandelt werden.
Das Starten eines Überfalls nur um direkt danach zu fl���chten ist verboten und wird als Versuch des Abuse geahndet. Eine Fraktion oder Crew darf gleichzeitig nur einen Raub durchführen. Es gelten folgende Cooldowns: ATM-Raub 60 Minuten, Ladenraub 60 Minuten, Yachtraub 180 Minuten, Staatsbankraub 1 Restart.
Entführungen stellen das gewaltsame Verschleppen von einer oder mehreren Personen dar. Es ist unzulässig, das Ergebnis wie beispielsweise das Töten im Voraus zu bestimmen. Die Person sollte stets die Möglichkeit haben, lebend aus der Situation zu entkommen, sofern sie sich kooperativ verhält.
Eine Entführung darf nur in eine Geiselnahme umgewandelt werden, wenn die Entführung aufgedeckt wurde oder Forderungen an eine andere Bad-Fraktion gestellt werden. Personen dürfen maximal 60 Minuten festgehalten werden. Das Zurücklassen von gefesselten Personen an schwer erreichbaren Orten wie Mount Chiliad oder Flugzeugträger ist nur mit explizitem Einverständnis der betroffenen Personen gestattet.
Fraktionsregeln
Fraktionen bilden das Rückgrat der Gesellschaft in Los Santos. Diese Regeln regeln das Verhalten, die Struktur und den Umgang zwischen Fraktionen.
Fraktionsangelegenheiten sind Situationen, an denen mindestens 5 aktive Mitglieder derselben Fraktion beteiligt sind. Fraktionsangelegenheiten müssen jederzeit hochwertig, nachvollziehbar und koordiniert ausgespielt werden.
Die gleichzeitige Mitgliedschaft in einer Staatsfraktion und einer Bad-Fraktion ist nicht erlaubt. Spieler dürfen unabhängig von ihrer Fraktion einem Unternehmen beitreten, sofern es sich nicht um die Anwaltskanzlei oder ein anderes Unternehmen mit staatlicher Zugehörigkeit handelt. Die Übernahme einer Leitungsposition in einem Unternehmen ist Fraktionsmitgliedern jedoch untersagt.
Es ist verboten, derselben Fraktion nach dem Austritt erneut beizutreten. Ein Spieler darf gleichzeitig nur eine Leitungsposition innehaben. Nebenfraktionen sind von dieser Regel ausgenommen.
Jede Fraktion darf während eines Kampfgefechts maximal einen Helikopter einsetzen. Der eingesetzte Helikopter ist an die laufende Situation gebunden und darf weder ersetzt noch ausgetauscht werden.
Terrorstatus: Der Terrorstatus kann erst vergeben werden, nachdem die vorherigen drei Stufen durchlaufen wurden. Stufe 2 und 3 müssen vorher bei der Fraktionsverwaltung genehmigt werden. Stufe 1 – Beobachtungsstatus: Einheiten der Staatsfraktionen dürfen die betreffende Fraktion observieren sowie Informationen sammeln. Diese Befugnis darf nicht dauerhaft genutzt werden und darf nicht in Baiting ausarten. Stufe 2 – Gefährdungsstatus: Einheiten der Staatsfraktionen dürfen Mitglieder der betreffenden Fraktion auch ohne konkreten Verdacht kontrollieren. Ab dieser Stufe muss die Einstufung bei der Fraktionsverwaltung beantragt und genehmigt werden. Stufe 3 – Terrorstatus: Allen Mitgliedern der betroffenen Fraktion wird der Terrorstatus hinter ihrem Namen eingetragen. Dieser Status wird ausschließlich durch einen Baseraid oder automatisch nach drei Tagen aufgehoben. Während des Terrorstatus dürfen Staatsfraktionen sämtliche Mitglieder der betroffenen Fraktion ohne konkreten Verdacht anhalten, durchsuchen und festnehmen.
Inoffizielle Fraktionen dürfen maximal 10 Mitglieder besitzen und mit höchstens 6 Personen gleichzeitig agieren. Offizielle Bad-Fraktionen dürfen maximal 30 Mitglieder besitzen. Das Mitgliederlimit von Staatsfraktionen wird administrativ festgelegt.
Neue Fraktionen genießen während des administrativ festgelegten Aufbauschutzes Schutz vor gezielten Angriffen anderer Fraktionen. Beginnt die geschützte Fraktion selbst einen Konflikt, provoziert andere Fraktionen oder greift aktiv in bestehende Konflikte ein, entfällt der Aufbauschutz mit sofortiger Wirkung.
Gelder aus Fraktionskassen sowie Gegenstände aus Fraktionslagern dürfen ausschließlich für Fraktionszwecke verwendet werden. Ausgenommen hiervon sind selbst eingezahlte Gelder oder selbst eingebrachte Gegenstände. Beschlagnahmte Gegenstände gelten nicht als persönliches Eigentum.
Aufstellbare Gegenstände dürfen nicht verwendet werden, um Eingänge oder Ausgänge vollständig zu blockieren. Ein Durchgang muss jederzeit durch Überspringen oder Umgehen möglich sein. Das Errichten sogenannter Killing-Floors oder Killing-Mazes ist verboten.
Mechaniker dürfen für Fahrzeugmodifikationen maximal das Fünffache des Einkaufspreises verlangen.
Mediziner sind während ihres Dienstes unantastbar und dürfen nicht angegriffen, überfallen, beraubt oder entführt werden, solange sie eindeutig als Mediziner erkennbar sind. Nach einer Behandlung sollen sich Mediziner den Beschwerden ihrer Patienten widmen. Patienten, die sich aggressiv, beleidigend oder gewalttätig verhalten, müssen nicht behandelt werden. Mediziner entscheiden eigenständig, welche Personen behandelt oder reanimiert werden. Während einer aktiven Gefechtssituation ist es Medizinern untersagt, in das Kampfgeschehen einzugreifen. Erst nachdem die Gefechtssituation eindeutig beendet und der Bereich gesichert ist, dürfen medizinische Maßnahmen durchgeführt werden.
Mediziner dürfen keine Informationen weitergeben, die der verletzten Person zum Nachteil gereichen könnten. Hierzu zählen insbesondere der Aufenthaltsort oder Informationen, die eine Festnahme, einen Überfall oder eine vergleichbare Handlung ermöglichen. Wird eine verletzte Person unmittelbar nach einer Wiederbelebung überfallen, darf dies der Polizei über den Funk gemeldet werden.
Nach dem Verlassen einer offiziellen Fraktion gilt für alle eine Fraktionssperre von 5 Tagen. Eine Aufhebung der Fraktionssperre kann bei der Fraktionsverwaltung beantragt werden. Die Fraktionssperre entfällt beim Wechsel zwischen Staatsfraktionen, sofern der Rang in der neuen Fraktion Rang 4 nicht überschreitet. Während einer aktiven Fraktionssperre ist der Beitritt zum Los Santos Medical Department zulässig und löst keine weitere Fraktionssperre aus.
Langwaffen dürfen von jedem Spieler besessen werden. Als Langwaffe gilt ausschließlich eine Waffe, die serverseitig als Langwaffe klassifiziert wird. Der Einsatz von Langwaffen ist ausschließlich offiziellen Fraktionen gestattet. Mitglieder von Staatsfraktionen außer Dienst sowie Bad-Fraktionen, die als Zivilisten auftreten, dürfen keine Langwaffen führen. Friedliche Staatsfraktionen dürfen grundsätzlich keine Langwaffen tragen.
Jede Bad-Fraktion darf maximal eine Route gleichzeitig beanspruchen. Beanspruchte Routen müssen aktiv genutzt und verteidigt werden. Anderen Fraktionen darf das Farmen ausschließlich gegen eine angemessene Gegenleistung gestattet werden. Illegale Routen können ausschließlich im Rahmen eines Kriegsvertrags übernommen werden.
Bad-Fraktionen sind verpflichtet, den Beginn eines Kampfgefechts aufzuzeichnen und den entsprechenden Clip im dafür vorgesehenen Discord-Kanal zu veröffentlichen. Diese Regel gilt ausschließlich für Fraktionsangelegenheiten. Der Kampfgrund muss auf der Aufnahme eindeutig erkennbar sein. Ist dies aufgrund der Situation nicht möglich, muss der Kampfgrund gemeinsam mit dem Clip schriftlich erläutert werden. Wird bis zum Ende der Situation kein Clip eingereicht oder ist der Kampfgrund nicht ausreichend nachvollziehbar, gilt das Kampfgefecht als regelwidrig.
Bad-Fraktionen dürfen während Fraktionsangelegenheiten ausschließlich Fahrzeuge nutzen, die beim Fraktionshändler erhältlich sind oder dem genehmigten Fraktionskonzept entsprechen.
Jede Fraktion muss über eine Fraktionsfarbe oder Farbkombination verfügen. Mitglieder müssen während Fraktionsangelegenheiten Kleidung tragen, die überwiegend dieser Fraktionsfarbe entspricht und auf den ersten Blick eindeutig zugeordnet werden kann. Die Fraktionskleidung muss jederzeit dem genehmigten Fraktionskonzept entsprechen. Abweichungen sind ausschließlich mit einem nachvollziehbaren RP-Hintergrund und in Absprache mit der Fraktionsverwaltung zulässig. Es müssen mindestens zwei einheitliche Kleidungsstücke vorhanden sein, die von allen Mitgliedern getragen werden.
Fraktionsfahrzeuge von Bad-Fraktionen müssen während Fraktionsangelegenheiten der Fraktionsfarbe entsprechen. Die Zugehörigkeit zur Fraktion muss anhand der Fahrzeuggestaltung auf den ersten Blick erkennbar sein.
Ein Bloodout ist ein besonderer RP-Tod, bei dem sämtliche Erinnerungen an die betreffende Bad-Fraktion verloren gehen. Ein Bloodout wird durch einen Kopfschuss vollzogen. Der betroffene Spieler muss vollständig ausbluten und darf nicht wiederbelebt werden. Wurden die Mediziner über den Bloodout informiert, ist es ihnen untersagt, den Spieler zu reviven oder anderweitig medizinisch zu versorgen. Ein administrativer Bloodout, beispielsweise aufgrund längerer Inaktivität, kann bei der Fraktionsverwaltung beantragt werden.
Eine Stürzung der Fraktionsleitung darf ausschließlich mit triftigem Grund und absoluter Mehrheit der Fraktionsmitglieder bei der Fraktionsverwaltung beantragt werden. Eine Stürzung stellt keinen Bloodout dar, sondern eine Hinrichtung. Die Wiedereinstellung einer gestürzten Fraktionsleitung ist jederzeit zulässig, sofern die neue Fraktionsleitung zustimmt.
Ein Sicario beschreibt den Verrat an der eigenen Bad-Fraktion mit dem Ziel, diese anschließend dauerhaft zu verlassen. Der Verrat kann durch Informationsweitergabe, Unterstützung einer gegnerischen Fraktion oder eine schwerwiegende Gewalttat erfolgen. Ein Sicario muss bei der Fraktionsverwaltung beantragt und mit einem hochwertigen RP-Hintergrund begründet werden. Nach einem genehmigten und erfolgreichen Sicario muss die Bad-Fraktion verlassen werden. Eine Fraktionssperre entfällt. Scheitert das Sicario, darf ein Bloodout durchgeführt werden. In diesem Fall gilt die reguläre Fraktionssperre.
Der Gangwar ist kein Bestandteil des regulären RP und gilt als Out of Character. Gangwar-Baiting ist verboten. Beginnt eine Fraktion einen Gangwar, muss sie sich aktiv daran beteiligen. Beleidigungen bleiben auch während eines Gangwars verboten. Die Regelungen zu RDM und FearRP finden innerhalb eines Gangwars keine Anwendung. Drive-Bys sind erlaubt. Die Nutzung von Emotes während eines Gangwars ist untersagt. Spawn-Camping ist verboten. Außerhalb der Gangwar-Zone gelten die regulären Serverregeln. Schusswaffen dürfen ausschließlich innerhalb der festgelegten Zone eingesetzt werden.
Ein Baseraid ist eine gewaltsame Handlung auf einem Fraktionsgelände gegen dort befindliche Fraktionsmitglieder mit nachvollziehbarem RP-Hintergrund. Verfolgte Fraktionsmitglieder dürfen bis auf das Fraktionsgelände verfolgt werden. Nach erfolgreichem Abschluss des Baseraids ist das Gelände unverzüglich zu verlassen. Ein Baseraid muss grundsätzlich bei der Fraktionsverwaltung beantragt werden. Ausnahmen bestehen bei: Selbstverteidigung, erheblicher Provokation, Einladung auf das Fraktionsgelände oder wenn eine vorherige Forderung nicht erfüllt wurde. Für jede Forderung muss dem Betroffenen eine Frist von mindestens drei Stunden eingeräumt werden. Jede Bad-Fraktion darf 2 Mal pro Woche einen Baseraid durchführen.
Jede Bad-Fraktion darf 2 Mal pro Woche einen freien Baseraid durchführen. Mediziner sind hiervon ausgenommen. Ein Antrag bei der Fraktionsverwaltung ist nicht erforderlich. Es muss lediglich ein vollständiger Clip eingereicht werden. Die gegnerische Basis darf maximal 45 Minuten besetzt werden. Anschließend ist das Gelände vollständig zu verlassen. Spawn-Camping bleibt verboten.
Bad-Fraktionen dürfen das Fraktionsgelände einer anderen Bad-Fraktion mit Nahkampfwaffen für maximal 30 Minuten besetzen. Zulässige Nahkampfwaffen sind ausschließlich: Baseballschläger, Billardqueue, Golfschläger und Schlagring. Die angegriffene Fraktion darf sich ausschließlich mit denselben Nahkampfwaffen verteidigen. Der Beginn eines Streetfights muss mindestens 10 Minuten vorher angekündigt werden. Nach einer Wiederbelebung ist eine weitere Teilnahme untersagt. Aus einem Streetfight dürfen keine weiteren Konflikte entstehen und es dürfen keine Items abgenommen werden.
Jede Fraktion darf gleichzeitig mit maximal einer weiteren Fraktion verbündet sein. Während eines aktiven Bündnisses dürfen beide Fraktionen gemeinsam mit bis zu 50 Personen agieren. Ein Bündnis muss vor seinem Inkrafttreten bei der Fraktionsverwaltung beantragt und öffentlich bekannt gegeben werden. Ein Bündnis darf maximal eine Woche bestehen. Nach Ablauf oder Beendigung eines Bündnisses gilt eine Wartezeit von 2 Wochen, bevor ein neues Bündnis geschlossen werden darf.
Bei Überfällen auf Transporter sind spontane Bündnisse zwischen maximal 3 Bad-Fraktionen zulässig. Die Beute darf unter den beteiligten Fraktionen aufgeteilt werden. Alle Mitglieder der beteiligten Fraktionen dürfen an der Situation teilnehmen.
Graffitis müssen eindeutig als Graffiti, Plakat oder Kunstwerk erkennbar sein. Es ist verboten: beleidigende Inhalte darzustellen, verfassungswidrige Symbole zu verwenden, Graffitis zur Erlangung eines Kampfvorteils einzusetzen oder Graffitis zu spammen.
Konflikte zwischen Bad-Fraktionen sowie die Übernahme illegaler Routen können durch einen Kriegsvertrag geregelt werden. Ein Krieg dient ausschließlich der geregelten Klärung eines bestehenden Konflikts. Die Fraktionsverwaltung kann einen Krieg jederzeit administrativ beenden. Nach Stellung eines Kriegsvertrags dürfen beide Fraktionen bis zum Ende des Krieges keine neuen Mitglieder aufnehmen. Gezielte Provokationen während eines aktiven Krieges sind verboten.
Ein Kriegsvertrag muss ingame gestellt und schriftlich festgehalten werden. Beide Fraktionen müssen dem Kriegsvertrag zustimmen. Innerhalb eines Kriegsvertrags können einzelne Serverregeln für die beteiligten Parteien außer Kraft gesetzt werden. Hiervon ausgenommen sind: Cheating, Verhaltensregeln und Regelungen zum Schutz vor Toxizität. Unbeteiligte Dritte dürfen durch einen Kriegsvertrag nicht beeinträchtigt werden. Staatsfraktionen dürfen sich während des Krieges nicht einmischen. Ein Kriegsvertrag darf maximal einmal pro Woche gestellt werden. Die Gewinnbedingungen müssen eindeutig mittels eines Punktesystems festgelegt werden. Nach Zustimmung ist der Kriegsvertrag für beide Parteien bindend. Ein Verstoß gegen den Kriegsvertrag gilt als Regelverstoß und führt zum Verlust eines Punktes. Die genaue Itemmenge sowie alle weiteren relevanten Details müssen im Vorfeld eindeutig festgehalten und von der Fraktionsverwaltung genehmigt werden.
Während der Sammelphase eines Krieges gilt ein absolutes Angriffsverbot. Die Anfahrt der gegnerischen Fraktion darf weder abgefangen noch behindert werden. Das Kampfgefecht darf erst beginnen, nachdem sämtliche Teilnehmer beider Fraktionen eingetroffen sind. Das Kriegsgebiet muss vor Beginn eindeutig festgelegt werden. Außerhalb des definierten Kriegsgebiets gelten die regulären Serverregeln. Das Herausziehen gegnerischer Personen aus Fahrzeugen ist verboten. Alle Teilnehmer müssen vor Beginn des Krieges feststehen und dürfen währenddessen nicht ausgewechselt werden.
Bad-Fraktionen dürfen gegenüber anderen Bad-Fraktionen Forderungen stellen, sofern ein schwerwiegender RP-Hintergrund vorliegt. Hierzu zählen insbesondere: Diebstahl einer Route, Tötung von Fraktionsmitgliedern oder schwerwiegende Provokationen. Der Forderungswert darf 80.000 nicht überschreiten. Der betroffenen Fraktion ist eine angemessene Frist von mindestens 3 Stunden zur Erfüllung der Forderung einzuräumen. Während dieser Frist dürfen keine weiteren Aktionen gegen die betroffene Fraktion durchgeführt werden, ausgenommen bei gezielten Provokationen durch die betroffene Fraktion. Wird die Forderung nicht erfüllt, darf ein Kriegsvertrag gestellt werden. Alternativ kann die Situation durch einen Best-of-Three-Streetfight beigelegt oder durch einen Baseraid geklärt werden.
Hinweis zur Regelaktualisierung
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